Abenteuer Nepal

Im März 2007 führte mich eine Exkursion der Universität Hamburg unter Leitung von Prof. Dr. Udo Schickhoff nach Nepal. Das erste Mal tauchte ich ein in eine kulturell völlig andere Welt: ca. 81 % der Nepalesen gehören dem Hinduismus an, der bis 2006 hier auch die Staatsreligion war, weitere ca. 9% sind Buddhisten. Der Anteil der Christen liegt nur bei ca. 1,5%. Außerdem ist es mein erster Kontakt mit einem Entwicklungsland. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 733 US$ pro Kopf (2016) und einem HDI von 0,54 (2015) gehört Nepal auch heute noch zu einem der ärmsten Länder dieser Welt.

Gerade auf Grund dieser völlig neuen Erfahrungen, ist dies aber auch die Reise, die meine Abenteuerlust und Reisefreudigkeit weiter entfacht hat und damit vielleicht den Grundstein für all die kommenden Erlebnisse gesetzt hat.

Kathmandu

Voller freudiger Erwartungen traf sich unsere Exkursionsgruppe am 12.03.2007 am Hamburger Flughafen und machte sich über den Bahrain auf den Weg nach Kathmandu. Das erste Aussteigen am Flughafen und der erste Kontakt mit Nepal waren für mich zunächst erschreckend. Dichter Smog lag über der Stadt, es war ungewohnt schwülwarm und überall sah man die für mich damals noch völlig unbekannten Ausmaße von Armut, Dreck und nach unseren Maßstäben heruntergekommenen, baufälligen Häusern, die ohne sichtliche Ordnung eng aneinandergewürfelt an den Rändern der völlig überlasteten und nur schlecht ausgebauten Straßen standen. Meine erster Gedanke war: „Wo bin ich denn hier gelandet, wann geht der nächste Flieger zurück in die Zivilisation?“

Mit dem Bus fuhren wir zum Kathmadu Peace Guesthouse und bezogen dort unsere Zimmer. Nach und nach trafen auch alle anderen ein, die teilweise nach vorherigem Aufenthalt in Indien eigenständig angereist waren. Da das Guesthouse fußläufig zum toursitsichen Zentrum Thamel lag, gingen wir auch bald auf erste Besichtigungstour. Zunächst noch etwas unsicher bewegten wir uns durch das Verkehrschaos, doch schon bald hatten wir gelernt, feste Fahrstreifen gibt es hier nicht, die Autos fahren Kreuz und Quer durcheinander und wenn man am Straßenrand auf eine Lücke zum Überqueren der Straße oder gar auf ein anhaltendes Auto wartet, würde man hier wohl bis in alle Ewigkeit stehen. Todesmutig machten wir es also allen anderen nach und liefen einfach auf und über die Straße. In 1000 kleinen Lädchen wurden allerhand Souvenirs aber auch „Original-Markenprodukt-Trekkingartikel“, Lebensmittel und andere Dinge zu günstigsten Preisen verkauft. Jeder Ladenbesitzer, der uns kommen sah, versuchte uns natürlich in seinen Laden zu locken. Nachdem wir in einer Wechselstube unser Geld in nepalesische Rupien getauscht hatten, ging das Stöbern los. Jeder brauchte noch irgendwelche Kleinigkeiten für die kommenden Tage und die Exkursion durch den Himalaya. Schnell erstand ich eine „Original Northface“ Regenhose für umgerechnet unter 3 €, die mich heute noch begleitet… Was ich mir bei der Ankunft am Flughafen nicht vorstellen konnte, war innerhalb eines halben Tages eingetreten. Ich hatte mich an die neuen Eindrücke gewöhnt und fühlte mich hier schnell wohl.

Der nächste Tag war geprägt von Besichtigungen, in deren Fokus ein Kennenlernen der nepalesischen Kultur stand. Zunächst besichtigten wir die Palastbereiche und ehemaligen Königsstädte Kathmandu und Bhaktapur. In Kathmandu stand unter Anderem der budhistische Kumari Tempel am Durbar Square im Fokus. Dieser ist der ewig jungfräulichen Göttin Kumari geweiht, die von einem jungen Mädchen, welches schon im Säuglingsalter erwählt wird, verkörpert wird. Einmal täglich zeigt sich die junge Kumari am Fenster der Tempelanlage den Nepalesen und Touristen. Da Zeit und Länge ungewiss sind, hatten wir dieses Glück nicht. Bhaktapur ist weitestgehend hinduistisch geprägt und wurde von uns mit einem schönen Spaziergang durch die kleinen Gassen erkundet. Deutlich zu sehen war, dass es sich hier um ein touristisches Highlight handelt. Einerseits wurde schon beim Betreten ein kleines Eintrittsgeld fällig, andererseits sah man der Stadt an, dass diese auch mit Hilfe deutscher Entwicklungshilfe grundlegend saniert worden war. Die dritte Königsstadt Patan konnten wir leider auf Grund der vorangeschrittenen Zeit nicht mehr besuchen.

Mit den Stupas Bodnath und Svayambunath besichtigten wir zwei der bedeutendsten buddhistischen Tempelanlagen im Kathmandutal. Bodnath ist eine riesige Tempelanlage in deren Zentrum die kreisförmige Stupa mit einem Sockeldurchmesser von etwa 100m liegt. Der umgebende Platz ist gesäumt von kleinen Lädchen und Ständen, an denen buddhistische Souvenirs  erworben werden können. Der prunkvolle Bau mit seinen vielen bunten Gebetsfahnen wirkte sehr majestätisch. Schnell hatten wir auch gelernt, die Stupa nur im Uhrzeigersinn zu umrunden, und somit die Gebetsmühlen am Sockel nur mit der reinen rechten Hand zu bewegen. Die Besichtigung der Stupa Svayambunath brachte eine erste körperliche Herausforderung mit sich, die uns einen Ausblick auf die kommende Trekkingtour vermittelte. Über 600 Treppenstufen mussten wir den  Berg erklimmen, auf dessen Spitze die Stupa errichtet wurde. Hierbei galt es Taschen, Fotoapparate etc. gut zu bewachen, damit diese nicht zum Spielzeug der allgegenwärtigen und sehr neugierigen Affen wurden. Diesen verdankt die Anlage auch den Namen „Affentempel“. Belohnt wurde der Aufstieg von einem schönen Ausblick über die Stadt und einem tollen Sonnenuntergang.

Als hinduistisches Zentrum besichtigten wir Pashupatinath direkt am Fluss Bagmati gelegen. Hierbei handelt es sich nicht um eine einzelne Tempelanlage, sondern vielmehr um ein Gebiet, indem in den letzten Jahrhunderten viele Tempel errichtet wurden. Für die hinduistische Bevölkerung ist dieser Ort von hoher kultureller Bedeutung. Am Ufer des Bagmati werden die Toten verbrannt und die Asche in den Fluss geworfen, dieser trägt sie dann zum Ganges. In direkter Nähe wird der Fluss aber auch für rituelle Waschungen der Gläubigen genutzt, was für uns angesichts der starken Verunreinigung des Flusses und der direkten Nähe zur Verbrennung der Toten etwas seltsam anmutete. Insbesondere da es in Kathmandu keine geregelte Müllentsorgung gibt, wird viel Müll in den Fluss geworfen, der diesen dann „abtransportiert“. Neben den einzelnen Tempeln finden sich in Pashupatinath auch Pilgerunterkünfte, in denen u.A. die Babas leben. Ein Baba ist ein heiliger Mann, der jeden Privatbesitz ablehnt und nur von den Gaben der Bevölkerung lebt.

13 Tage Trekking in der Annapurna-Region

Die nächsten 13 Tage unserer Exkursion waren ganz der grandiosen Landschaft des Himalayas gewidmet. Zunächst fuhren wir mit dem Bus nach Pokhara, wo unsere Tour noch am selben Abend beginnen sollte. Nur ein kurzer Zwischenhalt am Hotel Yeti ermöglichte uns einen Teil unseres Gepäcks zurückzulassen, um so nur das Notwendigste für die kommende Tour tragen zu müssen. In 13 Tages-Etappen ging es von Pokhara aus zum Annapurna Base Camp und zurück. Eine Umrundung des Annapurna-Cirquit war auf Grund der begrenzten Exkursionsdauer nicht möglich und hätte wohl den ein oder anderen auch noch weiter an die Grenzen seiner Belastbarkeit gebracht. Auch so war die Tour eine körperliche Herausforderung, mussten doch die schweren Trekking-Rucksäcke über unzählige Stufen bergauf und bergab getragen werden.

Wie es so ist bei Großgruppen, so war auch unsere Gruppe sehr heterogen, was die Vorerfahrungen mit Hochgebirge Wandern und Trekking betrifft. Für einige war es nicht die erste Tour im Himalaya, andere hatten bisher keine höheren Erhebungen als den Harz mit kleinen Spaziergängen erlebt. Dennoch starteten wir alle hochmotiviert, voller Elan aber nicht wirklich zu 100% erzeugt, dass auch wirklich alle das Ziel des Annapurna Base Camps erreichen würden. Begleitet wurden wir auf der Tour von unseren beiden Guides Gyan und Deepak sowie einigen Sherpas, die die gesamte Tour gut organisiert hatten, an allen Unterkünften und Zwischenhalten immer für einen reibungslosen Ablauf sorgten und im Notfall (die Definition von Notfall der einzelnen Teilnehmer schwankte hier deutlich) Rucksäcke trugen.

Insgesamt legten wir in diesen 13 Tagen eine Strecke von etwa 115 Kilometern zurück, was zunächst nicht nach besonders viel klingt. Hinzu kam aber eine Höhendifferenz von gut 3000 m zwischen unserem Startpunkt Nayapur auf ca. 1000 m und dem Annapurna Base Camp auf 4130 m, die sowohl bergauf als auch bergab bezwungen werden mussten. Bedenkt man hierbei, dass dies kein kontinuierlicher Anstieg war, sondern es durchaus auch Tagesetappen gab, bei denen das Ziel nur wenige 100m höher als der Start lag, vorher jedoch erst einmal ein Tal durchquert werden musste, erhöht sich diese Zahl noch einmal deutlich.

Meist recht früh ging es morgens zu den einzelnen Tagesetappen auf. Lange blieb die Gruppe nie beieinander, da jeder sein eigenes Tempo finden musste, in dem er gut die einzelnen Etappen bezwingen konnte. Außerdem musste immer noch genug Zeit für Fotos der tollen Landschaft sein. Spätestens zur Mittagszeit und zur Teatime fand sich dann aber doch die ganze Gruppe wieder zusammen und man berichtete sich gegenseitig von den Erlebnissen des Tages. Frei nach dem Motto „wer zu erst kommt, mahlt zu erst“ wurden in den Übernachtungsorten die Schlafgelegenheiten verteilt. Hierbei handelte es sich meist um sehr einfach eingerichtete Mehrbettzimmer in kleinen Lodges, in denen wir es uns in unseren Schlafsäcken bequem machten. Heiß begehrtes Ziel waren (wenn vorhanden) die Duschen. Nicht überall reichte das warme Wasser für alle, aber nach einem Tag Anstrengung und Schweiß war auch eine kalte Dusche besser als keine. Ebenfalls hoch im Kurs standen die kleinen Lädchen, in denen es zuckerhaltige Getränke und Schokolade gab, um die verbrauchten Energiereserven des Tages wieder aufzufüllen. Da störte es auch keinen, dass die Schokolade meist schon einige Zeit abgelaufen war. Nach einem Abendessen, das häufig aus traditionellem Dal Bhat (Reis in einer scharfen Linsensauce) bestand, verbrachten wir die Abende entweder ruhig und früh im Bett oder bei langen „Singing und Dancing“-Veranstaltungen mit der einheimischen Bevölkerung.

Jede einzelne Etappe nun in ihren Besonderheiten vorzustellen, würde hier wohl den Rahmen sprengen, dennoch möchte ich euch einige besondere Highlights etwas näher bringen.

Am 4. Tag unserer Trekkingtour, starteten wir noch vor dem Frühstück eingemummelt in unsere wärmste Kleidung morgens um 5:00 Uhr bei völliger Dunkelheit aus Ghorepani. Ziel war es zum Sonnenaufgang den Poon Hill erklommen zu haben. Der Blick auf die umliegenden teils über 8000 m hohen Gipfel im ersten Sonnenlicht entschädigte für die früh morgendliche Anstrengung. Zu völlig überteuerten Preisen gönnten wir uns hier noch einen Milk Tea bevor es wieder zurück zum Frühstück nach Ghorepani ging.

Die physisch und psychisch anspruchsvollste Etappe lag am 7. Tag vor uns. Von Dobhan aus mussten wir auf 8,5 km Länge einen Anstieg um 1100 Höhenmeter zum Machhapuchhre Base Camp (3700 m) bewältigen. Zu Beginn der Exkursion war noch nicht ganz klar, ob wir dieses überhaupt erreichen sollten, da an den Hängen über 3000 m noch sehr viel Schnee lag. Um recht früh an den Schneefeldern zu sein, begannen wir den Tag mit einem Frühstück um 6:30 Uhr, so dass wir um 7:30 Uhr starten konnten. Nach einer Teepause in Deurali ging es dann doch erst um 11:45 Uhr auf die letzte Etappe entlang eines schneebedeckten Hanges. Hier zeigte sich uns die Kraft der Natur erbarmungslos. Insbesondere die Nachzügler, zu denen auch ich gehörte, da ich an diesem Tag nicht wirklich fit war, kamen hierbei nicht  nur an ihre körperlichen Grenzen. Die schon hochstehende Sonne führte dazu, dass wir immer wieder Lawinenabbrüche hörten und auch in der Ferne sahen. Ein beängstigendes Gefühl, der Natur so schonungslos ausgesetzt zu sein. Da half es auch nicht wirklich, dass uns die letzten Guides überholten. Sie nahmen uns zwar die Rucksäcke ab, um uns etwas zu entlasten, aber dennoch blieb das ungute Gefühl, dass keiner mehr hinter uns war, der bei einer Lawine hätte helfen können. Nach einer gefühlten Ewigkeit, die zwischenzeitlich von dem Gedanken geprägt war „Weiterlaufen oder sich in den Schnee setzen und warten macht keinen Unterschied“ erreichten aber auch wir am frühen Nachmittag wohlbehalten das Base Camp. Völlig erschöpft habe ich den Nachmittag dann erst einmal verschlafen.

Was am Anfang keiner wirklich geglaubt hatte wurde am nächsten Tag Wirklichkeit. Unsere Exkursionsgruppe erreichte fast geschlossen und wohlbehalten das Annapurna Sanctuary Base Camp auf 4130 m Höhe. Ein toller Erfolg, den wir gebührend gefeiert haben. Leider war es diesig und bewölkt, so dass wir nur einen eingeschränkten Blick auf das grandiose Panorama hatten. Beeindruckend ist es aber dennoch, wenn man auf über 4000 m Höhe steht sich umschaut und die umliegenden Berge sind noch einmal so hoch. Voller Freude, das Ziel der Tour erreicht zu haben, machten wir uns nach einem Mittagessen auf den Rückweg zum Machhapuchhre Base Camp. Plötzlich war Energie im Überfluss da, die sich in spontanen Breakdance-Einlagen mitten im Schnee und einer gewaltigen Schneeballschlacht entlud.

Wirkliche Entspannung auf dieser Tour durften wir am 10. Tag in Jhinu in Form eines heißen Bades genießen. Nachdem der letzte Tag mit 18 km Strecke ungewollt länger als  erwartet gewesen war und auch die heutige Tour einge anstrengende Auf- und Abstiege beinhaltet hatte, waren wir positiv überrascht von den heißen Quellen in Jhinu. Diese sind Teil der Hauptverwerfungslinie zwischen Higher und Lesser Himalaya. Bei angenehmen 40° C Wassertemperatur konnten wir also unsere doch recht beanspruchten Muskeln einmal wirklich entspannen. Herrlich. EInige wenige Unerschrockene genossen zudem das Kontrastprogramm im eiskalten Modi River.

Für Neugierige und Nachahmungswillige gibt es hier zum Abschluss noch eine kurze Auflistung der Etappen:

Nayapur-Birethanti

Birethanti-Ulleri

Ulleri-Ghorepani

Ghorepani-Poon Hill-Tadapani

Tadapani-Chomrong

Chomrong-Dobhan

Dobhan-Machhapuchhre Base Camp

Machhapuchhre Base Camp-Annapurna Base Camp-Machhapuchhre Base Camp

Machhapuchhre Base Camp-Sinuwa

Sinuwa-Jhinu

Jhinu-Tolka

Tolka-Dhampus

Dhampus-Pokhara

Royal Chitwan National Park

Nach den Anstrengungen der vorangegangenen Trekking-Tour gestaltete sich der letzte Teil unserer Nepal-Exkursion deutlich entspannter. Zunächst ging es mit dem Bus von Pokhara in Richtung Royal Chitwan National Park. Mit jedem Kilometer, den wir fuhren, veränderte sich die Landschaft deutlich und wir ließen den Himalaya hinter uns. Die Landschaft wurde zunehmend flacher und war geprägt von Landwirtschaft. Der Royal Chitwan National Park liegt im Terai, einem Ausläufer der Gangesebene. Das subtropisch bis tropische Klima führt dazu, dass hier etwa 70% der nepalesischen Landwirtschaft zu finden sind. Als ursprüngliche Bevölkerungsgruppe leben hier die Tharu. Dieser Volksstamm ist im 12.-13 Jahrhundert vor dem Krieg zwischen Hindus und Muslimen von der arabischen Halbinsel ins Terai geflohen. Ihre für Nepal einzigartige Kultur haben sie dabei über all die Jahrhunderte beibehalten, was man zum Beispiel im Hausbau deutlich erkennen kann. Die mit Elefantengras gedeckten Lehm- und Bambushütten wirkten auf mich eher afrikanisch als asiatisch.

Angekommen in Sauraha im Tiger Camp waren wir plötzlich von allen Seiten umsorgte Touristen und fanden uns in einer Art Hotel-Komplex wieder. Für uns schon fast ungewohnt. Nach einer kleinen Besichtigungstour durch Sauraha genossen die meisten den Abend in den Liegestühlen mit Blick auf einen wunderschönen Sonnenuntergang über den Rapti River.

Die nächsten beiden Tage waren geprägt von Erkundungstouren durch den Dschungel. Zunächst ging es mit dem Einbaum über den von Krokodilen bewohnten Fluss und anschließend auf eine Wanderung durch den dichten Urwald. Am nächsten Tag machten wir dann eine Elefantensafari. Auch wenn sich unsere Hoffnung einen Tiger zu sehen nicht erfüllte, so waren wir nicht enttäuscht. Dafür zeigte sich uns ein Panzernashorn mit Jungtier. Einige waren doch froh, diese Begegnung auf dem Rücken eines Elefanten zu erleben. Den Nachmittag verbrachten wir in einer Elefanten-Aufzucht-Station. Verfolgt wurde ich hier von einem noch sehr jungen Elefantenkalb. Es hatte wohl Hoffnung auf ein paar Elefantenkekse, die ich aber leider nicht stillen konnte. Für einige von uns stand am späten Nachmittag noch ein besonders spaßiges Event an. Zusammen mit zwei der riesigen Dickhäuter ging es in den Fluss zum Baden. Zwar war zunächst noch eine gewisse Skepsis vorhanden, da es in dem Fluss ja Krokodile gab, die wir am Vortag auch gesehen hatten, doch wurde diese von den Guides schnell zerschlagen und so hatten alle einen riesigen Spaß mit den Elefanten im kühlen Nass. Bei den tropischen Temperaturen, war dies auch eine willkommene Abkühlung.

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